Die kurze Antwort: In Italien kostet ein kleiner oder mittlerer Onlineshop meist 2.500–6.000 € bei einem Freelancer und 6.000–15.000 € bei einer Agentur, ohne MwSt.; B2B-Shops oder Shops mit komplexen Schnittstellen liegen schnell über 20.000 €. Das kostet die Erstellung. Dazu kommen die laufenden Kosten: Abo der Plattform oder Hosting, Apps und Module, Zahlungsgebühren, Wartung. Sie unterscheiden sich stark zwischen Shopify, WooCommerce und einer Lösung nach Maß, und man sollte sie einrechnen, bevor man sich entscheidet.
Was die Erstellung kostet
Der Einstiegspreis ist auf allen Plattformen ähnlich, weil die Hauptarbeit dieselbe ist: den Shop gestalten, Katalog, Zahlungen und Versand einrichten, ihn an Ihre Systeme anbinden. Was den Preis erhöht:
- die Zahl der Produkte und Varianten und wie komplex sie sind (Größen, Farben, konfigurierbare Produkte);
- das Design: Ein angepasstes Theme kostet weniger als eines, das für Ihre Produkte gestaltet wird;
- die Sprachen und Länder, in die Sie verkaufen, mit unterschiedlichen Preisen und Versandarten;
- die Anbindungen an Warenwirtschaft, Lager, Versanddienstleister und Marktplätze, oft der größte Posten;
- besondere Funktionen: B2B mit eigenen Preislisten, Abos, Buchungen.
Gibt es den Shop schon und soll er auf eine andere Plattform umziehen, kommt die Migration dazu: Man kann nur die Daten umziehen oder den Shop gleich neu bauen.
Was der laufende Betrieb kostet
Hier unterscheiden sich die Plattformen wirklich.
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Shopify |
WooCommerce |
Nach Maß |
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Erstellung |
ähnlich wie WooCommerce |
ähnlich wie Shopify |
mehr, nach einer Analyse |
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Jeden Monat |
Abo und Apps |
Hosting und Plugins |
Server |
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Plattformgebühren |
ja, wenn Sie Shopify Payments nicht nutzen |
nein |
nein |
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Server und Updates |
übernimmt Shopify |
Wartung nötig |
Wartung nötig |
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Kontrolle über Code und Daten |
begrenzt |
vollständig |
vollständig |
Shopify
Man zahlt ein monatliches Abo, das mit dem Tarif steigt, dazu die kostenpflichtigen Apps, die man braucht (Bewertungen, Filter, Rechnungsstellung), und die Zahlungsgebühren. Wer Shopify Payments nicht nutzt, zahlt Shopify zusätzlich eine Gebühr auf die Verkäufe. Dafür gibt es keine Server zu verwalten und keine Updates zu testen. Die aktuellen Preise stehen auf der Tarifseite von Shopify; rechnen Sie Mehrwertsteuer und Wechselkurs mit ein, denn die Preislisten sind oft in Dollar. Mehr dazu auf der Seite zur Shopify-Entwicklung.
WooCommerce
Die Software ist kostenlos, aber man braucht ein Hosting, das für einen Onlineshop taugt, einige kostenpflichtige Plugins und die Wartung: getestete Updates, Backups, Sicherheit. Die Plattform selbst verlangt keine Gebühren auf die Verkäufe, es fallen nur die des Zahlungsanbieters an. Die Details stehen auf der Seite zur WooCommerce-Entwicklung.
Nach Maß
Ein von Grund auf programmierter Onlineshop kostet am Anfang mehr und ergibt nur Sinn, wenn die Plattformen nicht ausreichen: sehr spezielle Abläufe, tiefe Integrationen, hohe Volumen. Danach zahlt man Server und Wartung, ohne Abo und ohne Plattformgebühren.
Welche Lösung sich lohnt
- Shopify, wenn Sie schnell starten und sich nicht um Server und Updates kümmern wollen und die Gebühren Ihre Marge nicht belasten.
- WooCommerce, wenn Sie volle Kontrolle über Code und Daten wollen, schon WordPress haben oder Funktionen brauchen, die auf Shopify viele Apps erfordern würden.
- PrestaShop, wenn Sie schon einen PrestaShop-Shop haben, der funktioniert, oder einen großen Katalog mit vielen Varianten.
- Nach Maß, wenn Ihre Art zu verkaufen in keine Plattform passt.
Was für Ihren Fall passt, sagen wir Ihnen nach einem Gespräch, nicht vorher: Es hängt von Katalog, Volumen und davon ab, wer den Shop im Alltag betreut.
Die Kosten, die man vergisst
- Fotos und Texte der Produkte: Wenn es sie nicht gibt, muss sie jemand machen.
- Datenschutz, Cookies und AGB: Es braucht korrekte Texte, meist von einem Berater oder einem spezialisierten Dienst.
- Marketing: Ein neuer Onlineshop bekommt nicht von allein Besucher. Werbung, Newsletter und SEO sind ein eigenes Budget.
- Die eigene Zeit für den Betrieb: Bestellungen, Retouren, Kundenservice.
Bei uns steht im Angebot Posten für Posten, was enthalten ist und was nicht und was der Shop im Jahr danach kostet. Wie wir arbeiten, steht auf der Seite zur Onlineshop-Entwicklung.