Die kurze Antwort: In Italien kostet eine Unternehmenswebsite meist 800–2.500 € bei einem Freelancer und 2.500–6.000 € bei einer Agentur. Ein kleiner oder mittlerer Onlineshop kostet 2.500–6.000 € bei einem Freelancer und 6.000–15.000 € bei einer Agentur. Alle Beträge ohne MwSt.
Eine offizielle Erhebung zu Website-Preisen in Italien gibt es nicht. Diese Spannen haben wir aus den Preislisten und Artikeln zusammengestellt, die italienische Freelancer und Agenturen 2026 veröffentlicht haben; bei diesen Zahlen liegen sie nah beieinander. Der Preis eines echten Projekts hängt immer davon ab, was die Website leisten soll.
Preisspannen in Italien
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Was |
Freelancer |
Agentur |
|---|---|---|
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Landingpage |
500–1.500 € |
1.500–4.000 € |
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Unternehmenswebsite (5-8 Seiten) |
800–2.500 € |
2.500–6.000 € |
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Größere Firmenwebsite (10-30 Seiten) |
2.000–5.000 € |
5.000–15.000 € |
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Mehrsprachige Website |
3.500–8.000 € |
10.000–25.000 € |
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Kleiner oder mittlerer Onlineshop |
2.500–6.000 € |
6.000–15.000 € |
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Webapp oder Verwaltungssoftware nach Maß |
5.000–18.000 € |
ab 15.000 € |
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Wartung |
200–1.000 € pro Jahr |
600–3.600 € pro Jahr |
Unternehmenswebsite
Eine Website, die das Unternehmen, die Leistungen und die Kontakte zeigt. Unter 500 € bekommt man meist ein fertiges Template, angepasst mit Logo und Farben. Mit individuellem Design fängt ein Freelancer bei etwa 800 € an. Eine Agentur verlangt mehr, weil mehr Leute am Projekt arbeiten: jemand gestaltet, jemand entwickelt, jemand betreut. Wie wir arbeiten, steht auf der Seite über Websites nach Maß.
Größere und mehrsprachige Websites
Mehr Seitentypen, mehr Inhalte, oft mehrere Sprachen. Eine weitere Sprache ist mehr als eine Übersetzung: Seiten, Menüs, Formulare und SEO müssen dafür eingerichtet werden, und der Preis steigt oft um 30-60 %.
Onlineshop
Ein Shop auf Shopify, WooCommerce oder PrestaShop. Es zählen die Zahl der Produkte und Varianten, Zahlung und Versand, Sprachen und Länder und vor allem die Anbindung an Warenwirtschaft oder Lager. B2B-Shops oder Shops mit komplexen Schnittstellen liegen schnell über 20.000 €. Mehr dazu in der Notiz Was kostet ein Onlineshop; gibt es den Shop schon, hilft die Shop-Migration.
Webapps und Verwaltungssoftware
Kundenportale, Verwaltungssoftware, Dashboards, Konfiguratoren. Hier sind die Spannen sehr breit und öffentliche Daten selten: Der Preis hängt fast nur davon ab, was die Software leisten soll, wie viele Menschen sie nutzen und mit wie vielen Systemen sie sprechen muss (ERP, CRM, Rechnungsstellung). Für einen seriösen Preis braucht es zuerst eine Analyse. Mehr dazu auf der Seite über Webapp-Entwicklung.
Wartung und Hosting
Jedes Jahr zahlt man die Domain (10–30 €), das Hosting (ab etwa 30 € für ein geteiltes bis zu einigen hundert Euro für ein verwaltetes) und die Wartung: Updates, Backups, Sicherheit. Eine oft genannte Faustregel sind 15-25 % der Website-Kosten pro Jahr. Details auf der Seite über Website-Wartung.
Freelancer oder Agentur: was sich ändert
Für dieselbe Art von Website kostet eine Agentur im Schnitt zwei- bis dreimal so viel wie ein Freelancer. Der Unterschied liegt nicht nur in der Marge:
- Wie viele Leute daran arbeiten. Ein Freelancer macht alles allein; in einer Agentur übernehmen verschiedene Personen Design, Entwicklung und Projektleitung.
- Wer nach dem Launch da ist. Ist der Freelancer im Urlaub oder wechselt den Job, kümmert sich niemand um die Website. In einer Agentur kennt mehr als eine Person das Projekt.
- Die Stundensätze. Ein Freelancer verlangt meist 40–85 € pro Stunde, eine Agentur 60–150 €.
- Die Fixkosten. Eine große Agentur bezahlt auch Vertrieb, Kundenbetreuung und Büros, und das findet sich im Preis wieder.
Ortica ist ein Studio mit zwei Personen in Padua: Wer die Website entwirft, betreut sie auch nach dem Launch.
Was es kostet, sie selbst zu bauen
Mit einem Baukasten zahlt man nur das Abo: Im Oktober 2026 beginnt Squarespace bei 12 € und Shopify bei 19 € im Monat, bei jährlicher Zahlung. Die echten Kosten sind die Zeit, die man investiert, die Grenzen der Vorlage und das, was passiert, wenn man etwas braucht, das der Dienst nicht kann.
Warum zwei Angebote für „dieselbe Website“ so verschieden sind
Weil es fast nie dieselbe Website ist. Die Unterschiede liegen meist hier:
- Template oder individuelles Design. Ein gekauftes und angepasstes Theme kostet anfangs weniger, aber man übernimmt seine Entscheidungen und sein Gewicht.
- Wer die Texte schreibt und die Fotos vorbereitet. Ob Sie es selbst machen oder ob es im Angebot steht.
- Was nach dem Launch passiert. Hosting, Updates, Backups, Support: Manchmal sind sie dabei, manchmal nicht.
- Die Schnittstellen. Die Anbindung an eine Warenwirtschaft ist oft der größte Posten und der am wenigsten sichtbare.
Was man bei einem Angebot fragen sollte
Ein gutes Angebot sagt Posten für Posten, was enthalten ist und was nicht. Fragen Sie vor der Unterschrift:
- wie viele Seiten oder Seitenvorlagen enthalten sind;
- wer Texte, Fotos und Übersetzungen vorbereitet;
- was passiert, wenn während der Arbeit Änderungen nötig sind;
- wem Code, Theme und Domain am Ende gehören;
- was es im Jahr danach kostet: Hosting, Wartung, Lizenzen.
Bei uns bleiben Code, Theme und Plugins Ihre, und im Angebot stehen Umfang, Zeitplan und Preis schriftlich. Wenn etwas noch nicht feststeht, sagen wir das, statt zu raten.
Der schnellste Weg zu einem echten Preis
Erzählen Sie uns, was Sie brauchen: was die Website leisten soll, für wen, bis wann und was es schon gibt. Nach einem Gespräch schicken wir Ihnen ein schriftliches Angebot. Wenn Sie ein Budget im Kopf haben, nennen Sie es gleich: Wir sagen Ihnen, was hineinpasst und was warten kann.